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Rennberichte 2026

Hollabrunn 2026

Dritter und fünfter Platz am letzten Rennwochenende der Saison

Der 7. und 8. Staatsmeisterschaftslauf am WRT-Ring waren Sophies „zweite Heimrennen“, weil sie für den WRT startet.

Das Zeittraining begann schon mal super. Fünfter Startplatz von acht Startern.

Der Vorlauf war genial, Sophie kam als vierte in die erste Kurve und konnte diesen Platz bis ins Ziel mit viel Kampfgeist behalten.

Vor dem Semifinale wurde aufgespritzt. Sophie kam zwar sehr gut vom Start weg, drehte sich aber in der ersten Kurve aufgrund des sehr rutschigen Terrains. Sie kam in diesem Lauf als letzte ins Ziel, was letzte Startreihe fürs Finale bedeutete.

Im Finale hatte Sophie einen Bombenstart. Peter Müllner, der in der ersten Startreihe vor ihr stand machte einen Frühstart. Wenn der Start nicht abgebrochen wird, werden im Nachhinein die 5 Sekunden bei dem Frühstarter draufgelegt. Peter Müllner ging aber kurz vom Gas und so schlängelte sich Sophie in der ersten Kurve bis auf Platz 4 vor, wurde aber dann gleich wieder auf Platz 5 zurück gereiht. In der vorletzten Runde kam Peter Müllner zum Stehen und in der letzten Runde in der letzten Kurve kam auch Matthias Rumpler zum Stehen. Sophie beendete das Finale am Samstag auf dem 3. Platz. Durchhalten hieß die Devise.

Am nächsten Tag ging es mit dem letzten Rennen der Saison weiter.

Vor dem Zeittraining wurde vor Sophies Klasse wieder aufgespritzt. Sophie konnte aber trotzdem die viertbeste Zeit von sechs Startern erfahren.

Den ersten Vorlauf bestritt die junge St. Petringerin wieder super genial. Der Start war perfekt und daher konnte sie Jürgen Hofer und Kevin Paulik hinter sich lassen. 4 Runden kämpfte Sophie mit allem was ihr Speedy hergab, um diesen Platz halten zu können. Aber dann kam sie in einer Kurve zu weit ins Weiche, Hofer sah seine Chance und überholte Sophie. Scheuchenpflug beendete den Vorlauf auf Platz 5.

Das Semifinale war nicht so gut, weil Speedys 2. Gang im Vorlauf kaputt ging. Sophie war gezwungen, diesen Lauf mit nur zwei Runden abzubrechen.

Im Finale gab Scheuchenpflug noch mal alles was ihr Speedy noch hergab. Weil es schwierig war, den kaputten zweiten Gang zu überwinden, versuchte sie unmittelbar nach dem Start auf den dritten Gang zu schalten (siehe Video), um diesen dann als niedrigsten zu benutzen. Leider war es dann nicht möglich, ohne herunter zu schalten, die Spitzkehre in der letzten Kurve des Kurses zu überwinden. Sophie verlor dadurch viel Zeit, sodass sie am Ende ihrer letzten Runde noch von der Konkurrenz überrundet wurde. Weil sich Kevin Paulik ein paar Runden zuvor schon eindrehte, konnte Sophie den fünften Platz belegen.

Sophie war dieses Jahr ein Wahnsinn. Sie erreichte in der ersten Saison in der 1600er-Allradbuggy-Klasse mit ihrem Juniorbuggy von 13 Teilnehmern Platz 3 bei der Gesamtwertung der österreichischen Autocross-Staatmeisterschaft .

Sophie bedankt sich sehr herzlich bei ihren Konkurrenten für den guten und respektvollen Umgegangen mit ihr. Es ist nicht selbstverständlich, dass eine 13-jährige bei den Erwachsenen so akzeptiert wird. Diese Wertschätzung macht Sophie sehr glücklich.

Jetzt ist Winterpause und Papa Albin muss schauen dass er das Getriebe wieder auf Vordermann bringt.

Vielleicht gibt es ja in dieser Zeit Updates von Speedy und Sophie.
Bis dahin, liebe Grüße vom Racingteam Scheuchenpflug.
Wir freuen uns schon jetzt auf die Saison 2027.

Ganz zum Schluss gilt ein ganz großes DANKESCHÖN Sophies Sponsoren für die Unterstützung! Ohne euch wäre dieser Sport nicht möglich. 🚗💨

🔧 @wdms-racing
🔧 Prechtl GmbH – Dach, Fassade
🔧 Autohaus Leibetseder
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🔧 Physio Viktoria
🔧 @Gerhartl Engineering Gmbh
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Hier geht’s zum Video …

Gesamtwertung nach 8 Rennen (Endstand: Allrad-Baggies bis 1600 ccm)

RaNamePunkte
1Matthias Rumpler174,0
2Jürgen Hofer143,5
3Sophie Scheuchenpflug130,5
4Kevin Paulik75,0
5Marcel Marcher64,5
6Marco Gerhartl44,5
7Peter Müllner40,5
8Peter Schaffer39,5
9Gerold Quass23,0
10Marc Schneider22,5
11Christian Hartmann18,0
12Raphael Müllner2,0
13Ewald Müllner2,0

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