Rappolz, 15.05.2016
Scheuchenpflug auch beim zweiten Rennen am Stockerl
Der zweite Autocross-Staatsmeisterschaftslauf 2016 fand auf dem Kurs der Dynamite Tours in Rappolz statt. Im Zeitlauf belegte Albin Scheuchenpflug den 4. Platz hinter Fröschl, Kehrer und Pfeiffer. Doch schon im Vorlauf konnte Albin sich nach hervorragendem Start aus der zweiten Startreihe vor Kehrer und hinter Pfeiffer und Fröschl an die dritte Position setzen, was für das Semifinale erste Startreihe bedeutete.
Der zweite Lauf zeigte, dass in dieser Klasse der Buggys bis 4000 cm³, Fröschl, Pfeiffer und Scheuchenpflug ebenbürtige Konkurrenten sind, die sich einen hartes, aber sportlich faires Wettrennen liefern. Alle drei fuhren gleichzeitig in die Startkurve, Albin wurde von Fröschl an den Rand der Piste gedrückt und kam mit seinem Fahrzeug auf die dort liegenden Reifen. Schon in der übernächsten Kurve eroberte der Autocrosser aus St. Peter den 2. Platz hinter Pfeiffer zurück und behielt diesen bis zum Ende des Semifinallaufes.
Im Finallauf hatte Pfeiffer beim Start wiederum die Nase etwas vorne und bog dicht gefolgt von Scheuchenpflug in die erste Kurve ein. Diesmal hatte Fröschl keine Chance, weil Albin auf der Außenseite fahrend, genügend Platz vorfand. Pfeiffer fuhr fehlerlos die sieben Runden vorne weg. Scheuchenpflug konnte sich folgreich gegen die Angriffe von Fröschl durch sein kluges Fahrverhalten wehren. Das Finale endete wie es begonnen hatte: Pfeiffer vor Scheuchenpflug und Fröschl. Kehrer kam mit Respektabstand als vierter ins Ziel. Michael Wagner, dessen Buggy an diesem Tag streikte, wurde als fünfter gewertet.
Albin sagte nach dem Rennen: „Dafür, dass mir diese Strecke nicht besonders liegt, ist der 2. Platz eine hervorragende Platzierung.“
Ergebnis: 1. Siegfried Pfeiffer (WRT Hollabrunn), 2. Albin Scheuchenpflug (UNION St. Peter), 3. Michael Fröschl (MSV-Lohn), 4. Franz Kehrer (MSC-Neußerling), 5. Michael Wagner (W4 Racing).
Gesamtwertung nach 2 Rennen
| Ra | Name | Punkte |
|---|---|---|
| 1 | Albin Scheuchenpflug | 51,5 |
| 1 | Sigfried Pfeiffer | 51,5 |
| 3 | Franz Kehrer | 36,5 |
| 4 | Michael Wagner | 33,5 |
| 5 | Micheal Fröschl | 28 |
| 6 | Bernd Birngruber | 22 |

